Louisenparkalpakas © 2016

Herzlich Willkommen! Siebzehn Jahre „Louisenparkalpakas“

... eine lange Zeit mit allen Höhen und Tiefen der Beschäftigung mit diesen exotischen Tieren.

 

Als wir im Februar 1999 einen Artikel in der „Bauernzeitung“ über Alpakas als landwirtschaftliche Nutztiere fanden, wurde schnell klar: Die müssen wir haben! Ein eben erst erworbenes Grundstück hinter unserem Haus war ohnehin bereits neu mit Gras angesät und es ergab sich die Frage, wie wir das nutzen.

 

Schnell entschieden wir uns gegen den Aufsitzrasenmäher, obwohl der dem Anschaffungspreis von Alpakas ohne weiteres stand gehalten hätte. Billig war sie gerade nicht, unsere neue Idee, aber faszinierend. Über das fachliche Wissen bezüglich Tierhaltung und –zucht verfügten wir als Diplomlandwirte bereits.

 

Mit dem nötigen „Kleingeld“ machten wir uns auf die Suche nach geeigneten Tieren. In Mecklenburg-Vorpommern gab es damals Alpakas nur in Tierparks. Also holten wir unsere ersten zwei Tiere aus Bayern. Es kam, was kommen musste: ein schwarzes Stutfohlen aus unserer braunen Stute und dem schwarzen Hengst nach etwa einem Jahr. Aus Platzgründen mussten wir diese Jungstute abgeben. Erst nach weiterem Landzukauf war es möglich geworden, Alpakas gezielt zu züchten.

Als Gründungsmitglieder des Alpaka Zuchtverbandes Deutschland (AZVD e.V.) 2001 erweiterten sich unser Wissen und die Kontakte zu anderen Züchtern. Dabei wurde klar, dass unsere damaligen Tiere nicht das genetische Potenzial hatten, welches deutschlandweit inzwischen möglich war. Also kauften wir 2003 eine graue Zuchtstute von EAI ELITE ALPAKAS INTERNATIONAL (Bromoss PTY Ltd., Ron Condon, Australien). Ein Jahr später erwarben wir dann eine beigefarbige Stute chilenischer Abstammung und das graue Hengstfohlen SF Filou, welches unser zukünftiger Deckhengst werden sollte. Sein Vater, EAI Shazzam peruanischer Abstammung, gab uns die Hoffnung, dass das klappen könnte.

 

Viele gute Nachkommen ermöglichten die erfolgreiche Teilnahme an nationalen und internationalen Alpakashows ab 2008. Ob in Offenbach, Burgstädt, Alsfeld, Hohenlohe, Ilshofen oder in Erfurt, überall konnten unsere Tiere vordere Plätze in ihren Ringen belegen.

 

LPA Joudy mit 15 Micron unsere wollfeinste dunkle Stute bisher, konnte in Alsfeld 2012 sogar Farb-Reservechampion der Stuten fawn/brown in der Gruppe 6 bis über 12 Monate werden und diesen Titel in Burgstädt 2012 verteidigen.

Mit dem Zukauf unserer Zuchtstute Isabella von Snowmass Alpacas (Sandpoint, USA) und deren Bedeckung 2011 mit "Snowmass Pure Passion" haben wir einen weiteren Schritt zur Qualitätsverbesserung unserer Nachzuchten gemacht.

 

Der aus dieser Bedeckung stammende LPA Pure Passion´s Golden Douglas ist mehrfach Erstplatzierter, Farb-Reservechampion und Farbchampion der fawn farbigen Hengste auf nationale und internationalen Shows ab 2013 geworden.

 

Er wird unsere Zucht als Deckhengst entscheidend positiv beeinflussen und steht ab August

2014 auch anderen Züchtern zur Verfügung.

 

Auch Isabellas Nachkommen der Folgejahre aus Snowmass Quechua´s Innovation und Snowmass Sterling Legend zeigen einen weiteren Qualitätssprung in Richtung Wollfeinheit und Körperbau.

Die Investition in die Zukunft hat sich gelohnt !

Alpakas

Das Alpaka (Lama pacos), auch Pako, ist eine aus den südamerikanischen Anden stammende, domestizierte Kamelform, die vorwiegend ihrer Wolle wegen gezüchtet wurde.

 

Auch in Europa erfreut sich die Alpakawolle immer größerer Beliebtheit. Der Haus- und Begleittiercharakter der ruhigen und friedlichen Alpakas wird geschätzt, so werden Alpakas bereits in Deutschland in der tiergestützten Therapie eingesetzt.

 

Es gibt zwei Alpakatypen, das Huacaya und das Suri. Sie unterscheiden sich in der Struktur ihrer Faser: Das Huacaya Alpaka hat eine feine, gleichmaeßig gekräuselte Faser (Crimp) und einige Grannenhaare (Deckhaare), die möglichst fein sein sollten. Das Suri Alpaka hingegen hat keine Kräuselung (Crimp) in der Faser, das Haar bildet gelockte, gerade Strähnen, die am Tier herabhängen. Dadurch wirken Suris oft schmaler als Huacayas.

 

Es war lange ungeklärt, wer der Vorfahr des Alpakas ist. Die gängige Lehrmeinung sah das Guanako als gemeinsamen Ahnen des Lamas und des Alpakas. Schon früh gab es aber Theorien, wonach das Alpaka vom Vikunja abstamme - eine Auffassung, die durch neue DNA-Untersuchungen bestätigt wurde.

 

(Quelle: Wikipedia)

 

GALERIE: Chilereise

[HINWEIS: im "Vollbildmodus" können Sie eine Bezeichnung der Bilder sehen.]

Unsere Tochter machte eine mehrmonatige Reise durch Chile. Von Patagonien bis in das Altiplano, dem Herkunftsgebiet einiger unserer Alpakas vom Louisenpark. Sie bereiste u.a. die Atacama Wüste (die trockenste Wüste der Welt) im Norden Chiles. Hier werden Alpakas und Lamas als Nutztiere gehalten.

 

Vor ca. 5000 Jahren wurden die Alpakas von den Inkas aus Vikunjas und Guanakos domestiziert. Diese beiden Wildformen sind heute noch in der Atacama Wüste und u.a. im Altiplano, dass sich über das Drei-Länder- Eck Chile, Peru und Bolivien erstreckt, zu finden.

 

Die hier gezeigten Bilder sind entstanden in der Gegend um "Toconao" am Salar de Atacama (See Chaxa) und dem wesentlich höher gelegenem, einst von den Inkas angelegtem Dorf, "Socaire" und weiter an den Lagunen "Miscanti" und "Miniques", die schon unweit der Grenze zu Argentinien im Altiplano liegen (4.150 m.s.n.m.).